Die Bundesregierung plant die Einführung einer Frühstart-Rente für Kinder ab sechs Jahren. Die deutsche Versicherungswirtschaft begrüßt den Entwurf, der Zeit und Zinseszinseffekt als zentrale Hebel der Altersvorsorge nutzt.
Ab dem 6. Lebensjahr soll für jedes Kind ein kapitalgedecktes Vorsorgedepot eingerichtet werden. Die Versicherer betonen, dass bereits kleine monatliche Beiträge – etwa 10 Euro – durch den Zinseszinseffekt langfristig ein spürbares Polster schaffen können. Besonders wirksam wird die Frühstart-Rente, wenn Eltern oder Großeltern zusätzlich einzahlen. So kann bis zur Volljährigkeit eine zusätzliche Altersvorsorge entstehen, auf die junge Erwachsene beim Berufseinstieg aufbauen können.
Die Frühstart-Rente bietet einen Anlass dazu, langfristige Vorsorgekonzepte zu gestalten. Zudem unterstreicht das Vorhaben die Bedeutung privater Altersvorsorge, die durch staatliche Förderung und steuerliche Anreize attraktiver wird.
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