Verbraucher sollen künftig selbst entscheiden können, welche Daten aus ihrem Smart Home sie teilen.
Im Rahmen des Projekts COMET haben die Goethe-Universität Frankfurt und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Mechanismen entwickelt, die Nutzer zu „Data Ownern“ machen. Bisher liegen Daten aus vernetzten Geräten wie Heizungen oder Elektroautos meist ausschließlich bei den Herstellern. COMET ermöglicht es Verbrauchern, selbst zu bestimmen, welche personenbezogenen Daten sie für welchen Zweck freigeben. Gleichzeitig wird transparent nachvollziehbar, wer auf die Daten zugreift und wie sie genutzt werden.
Die Lösung wurde bereits in der Praxis erprobt. Nutzer zeigten sich besonders zufrieden mit der strukturierten Darstellung von Datenanfragen und der Möglichkeit, diese individuell anzunehmen oder abzulehnen. Dies stärkt das Gefühl von Selbstbestimmung und Kontrolle.
Auch bei Versicherungsfällen kann die Datensouveränität hilfreich sein. Denn im Schadensfall oder bei der Risikobewertung können transparente Datenströme die Abwicklung beschleunigen und das Vertrauen in digitale Services erhöhen.
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