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16.06.2026

Atemtechniken beeinflussen Entscheidungsverhalten und Gehirnaktivität

Eine aktuelle Studie zeigt, dass gezielte Atemübungen das Entscheidungsverhalten verändern können. Durch eine verlängerte Ausatmung wird das Gehirn belohnungssensitiver, was zu mutigeren Entscheidungen führt.

Die Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin untersuchte, wie sich festgelegte Atemprotokolle auf risikoreiche Entscheidungen auswirken. Dabei wurde festgestellt, dass eine verlängerte Ausatmung den Herzschlag verlangsamt und die Aktivität in bestimmten Gehirnarealen erhöht, die für Belohnungsverarbeitung und Herzfrequenzvariabilität zuständig sind. Die Ergebnisse unterstreichen, dass Atemtechniken eine einfache und kostengünstige Methode zur Selbstregulation darstellen, die auch in klinischen Settings – etwa bei Angststörungen oder Depressionen – eingesetzt werden könnten.

Atemübungen könnten helfen, in Stresssituationen klarere und mutigere Entscheidungen zu treffen. Die bewusste Fähigkeit, durch Atemtechniken die eigene Belohnungswahrnehmung zu steuern, kann also die eigene Entscheidungsqualität verbessern. Also atmen Sie vor einer Entscheidung erst einmal tief durch.

 

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