Mit Beginn des Frühlings steigt die Gefahr von Marderschäden an Fahrzeugen deutlich an.
Allein 2024 registrierten deutsche Kaskoversicherer rund 252.000 Fälle – mit Kosten von durchschnittlich 620 Euro pro Schaden. Das teilt der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft mit.
Von April bis Juni beißen Marder besonders häufig Kabel, Schläuche und Dämmmaterialien in Autos durch. Hintergrund ist das aggressive Revierverhalten der Tiere in der Paarungszeit. Besonders aufwendig und kostspielig sind Marderschäden bei Elektroautos. Beschädigte Hochvoltkabel erfordern oft den Austausch des gesamten Kabelsatzes, was die Reparaturkosten deutlich erhöht. 2024 lag die Schadenhäufigkeit bei 6,1 Fällen pro 1.000 kaskoversicherten Pkw – ein Anstieg von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtaufwand für die Versicherer betrug rund 157 Millionen Euro.
Autofahrer können das Risiko mindern, indem sie den Motorraum regelmäßig auf Spuren kontrollieren und bei Befall gründlich reinigen, um Duftmarken zu entfernen. Technische Schutzmaßnahmen wie Kabelummantelungen, Drahtgitter oder Ultraschallgeräte können Marder abschrecken, ohne sie zu verletzen.
Zum Versicherungsschutz Ihres Fahrzeugs gegen derartige Schäden beraten wir Sie gerne.
Aussenstelle München
Clemensstr. 4
80803 München
IONk Wirtschaftsanalysen seit 1982 OHG
In der Schatzkammer
Kapellplatz 4b
84503 Altötting
Telefon: (0 86 71) 96 10 10
Telefax: (0 86 71) 96 10 15
E-Mail: ionk@ionk.de